Staatliche und gemeinnützige Organisationen
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9. September 2025

Erste Schritte mit Meta-Anzeigenberichten


Das Reporting im Werbeanzeigenmanager ist dein wichtigstes Tool, um die Performance deiner Werbekampagnen zu messen und herauszufinden, wie deine Anzeigen zum Erreichen der Ziele deiner Organisation beitragen. Mithilfe von Berichten kannst du Kennzahlen wie die Reichweite und die Kosten pro Handlung auswerten. So kannst du fundierte Entscheidungen zur Optimierung und Verbesserung deiner Strategie treffen.


Überprüfe zunächst den Datumsbereich, wenn du dein Reporting-Dashboard öffnest, um sicherzustellen, dass du den passenden Zeitraum betrachtest. Sieh dir dann diese wichtigen Standardkennzahlen an, die für die Beurteilung jeder deiner Kampagnen entscheidend sind:

  • Ergebnisse: So oft hat deine Anzeige basierend auf dem von dir ausgewählten Ziel und der Optimierung der Anzeigenauslieferung ein Ergebnis erzielt.
  • Reichweite: Die Anzahl der Personen, die deine Werbeanzeigen mindestens einmal gesehen haben. Die Reichweite unterscheidet sich von den Impressionen, denn letztere können auch mehrere Aufrufe der Anzeigen durch dieselbe Person umfassen.
  • Impressionen: Gibt an, wie oft deine Anzeigen deiner Zielgruppe auf dem Bildschirm gezeigt wurden.
  • Kosten pro Ergebnis: Das Verhältnis zwischen dem ausgegebenen Gesamtbetrag und der Anzahl der Ergebnisse. Diese Kennzahl gibt an, wie kosteneffizient du die Ziele deiner Werbekampagne erreicht hast.

TIPP: Bei bezahlter Werbung können Interaktionskennzahlen wie „Gefällt mir“-Angaben, Kommentare und geteilte Inhalte nicht verwendet werden, um diese Kennzahlen oder Ergebnisse vorherzusagen, die auf deine Kampagnenziele ausgerichtet sind.

Es gibt noch viele weitere Kennzahlen, die für alle Werbekampagnen verfügbar sind. Du kannst die Optionen erkunden und die Spalten in deinem Dashboard anpassen, um Insights zu erhalten, die für deine Analyse relevanter sein könnten. Dazu gehören zum Beispiel:


  • Geschätzte Steigerung der Werbeerinnerung: Diese Kennzahl gibt die geschätzte Anzahl weiterer Personen an, die sich nach zwei Tagen noch an deine Werbeanzeigen erinnern. Diese Kennzahl ist nur für Assets im Rahmen der Ziele „Bekanntheit“ und „Interaktionen“ verfügbar. Sie kann dir Aufschluss darüber geben, ob du deine Anzeigengestaltung anpassen solltest, damit sie den Nutzer*innen besser im Gedächtnis bleibt bzw. leichter mit deiner Organisation und dem Call-to-Action in Verbindung gebracht wird.

  • Kennzahlen zu Videoaufrufen
    • Durchschnittliche Videowiedergabedauer: Die durchschnittliche Wiedergabedauer eines Videos, einschließlich der Zeit für erneute Wiedergaben bei einer einzelnen Impression. So kannst du besser nachvollziehen, ob die Menschen weit genug in dein Video gekommen sind, um die Kernbotschaft zu verstehen. Bei der Entwicklung zukünftiger Werbeanzeigen kannst du dann entscheiden, ob du diese Botschaft eher früher im Video präsentieren solltest.
    • Videowiedergaben bis zu einem bestimmten Prozentsatz des Videos: So oft wurde dein Video bis zu einem bestimmten Prozentsatz seiner Länge angesehen. Diese geben dir eine Vorstellung von der Abbruchrate an verschiedenen Punkten in deinem Video, einschließlich 25 %, 50 %, 75 % und 95 %. So kannst du nachvollziehen, wo dein Content möglicherweise die Aufmerksamkeit der Zuschauer*innen verliert und ob du deine Videozusammenstellung bei zukünftigen Entwicklungen überarbeiten solltest.

  • Landingpage-Aufrufe: Wenn deine Anzeige eine Zielseite hat, zeigt diese Kennzahl, wie oft ein Klick auf die Anzeige erfolgreich zum Laden der Webseite geführt hat. So kannst du besser nachvollziehen, ob deine Anzeigengestaltung die Nutzer*innen dazu anregt, mehr über dein Unternehmen zu erfahren oder die gewünschte Handlung auszuführen.

  • Conversions: Wenn das Ziel deiner Werbekampagne darin besteht, mehr Spenden für eine Spendenaktion zu sammeln oder mehr Menschen für Programme und Initiativen zu gewinnen, dann sind die Conversion-Kennzahlen interessant für dich. Diese Kennzahlen können als Standard-Events, selbstdefinierte Conversions oder selbstdefinierte Events erfasst werden. Ihre Definitionen hängen vollständig davon ab, wie du deinen Datensatz konfiguriert hast. Sobald sie eingerichtet sind und die Handlungen erfassen, die dir wichtig sind, kannst du sie für alle deine Kampagnen auswerten. So kannst du besser nachvollziehen, wie Personen mit deiner Organisation interagieren, nachdem sie auf deine Anzeige geklickt haben.

TIPP: Wenn deine Anzeige ein Video ist, sieh dir die Videokennzahlen an, auch wenn du nicht für Videoaufrufe optimierst. Diese Kennzahlen geben dir nämlich Aufschluss über die allgemeine Effektivität deiner Anzeige und helfen dir bei der Entscheidung, wie du zukünftige Videos produzieren solltest, um deine Ziele zu erreichen. Sieh dir außerdem alle Conversion-Kennzahlen an, die du im Marketing Funnel verfolgst, selbst wenn du nicht für alle diese Events optimierst. Diese Kennzahlen können dir nämlich Aufschluss darüber geben, wo Personen nach dem Klick abbrechen, sodass du die Nutzer*innen-Flows optimieren und mehr Conversions erzielen kannst.


Mit Aufschlüsselungen kannst du anpassen, wie deine Informationen in Berichten angezeigt werden. Du kannst folgende Optionen auswählen:


  • Ebenen, z. B. Kampagnen-, Anzeigengruppen- und Anzeigenname.

  • Zeit, einschließlich weiterer Details nach Tages-, Wochen-, 2-Wochen- und Monatszeiträumen.

  • Auslieferung, einschließlich demografischer Angaben wie Alter, Geschlecht, Land, Region und andere Details wie Platzierungen, welche Geräte jemand verwendet hat, Tageszeit nach Werbekonto und Tageszeit basierend auf der Zeitzone eines*einer Zuschauer*in.

  • Handlungen, z. B. Conversion-Gerät, Carousel-Karte, Reaktionen, Art des Videoaufrufs und Videoton

  • Einstellungen, wie z. B. das Ziel und dynamische Werbeelemente, um verschiedene Bilder, Videos und Calls to Action zu sehen.

TIPP: Nimm dich vor der sogenannten „Aufschlüsselungsfalle“ in Acht. Dabei wird fälschlicherweise interpretiert, dass unser System Impressionen und Ausgaben auf Anzeigengruppen, Platzierungen oder Anzeigen verlagert, die eine schlechte Performance erbringen. In Wirklichkeit erkennt das System, welche Platzierungen teurer werden können, wenn die Auslieferung dort fortgesetzt wird, und weist dann das Budget für andere Platzierungen zu, um während der Kampagne effizientere durchschnittliche Kosten pro Ergebnis zu erzielen. Bei Einsatz von mehreren Anzeigengruppen, Platzierungen und Werbeanzeigen kannst du die Werbewirksamkeit deiner Kampagne am besten anhand der Gesamtergebnisse auswerten.

Aufschlüsselungen im Werbeanzeigenmanager:

Es gibt eine Reihe von Funktionen, die das Bearbeiten, Analysieren und Teilen von Berichtsdaten erleichtern.


  • Oben rechts in der Berichtstabelle findest du einen „Exportieren“-Button. Damit kannst du deine aktuelle Tabellenansicht als XLSX- oder CSV-Datei exportieren.

  • Mit demselben Button kannst du auch einen Zeitplan erstellen, um die exportierten Tabellendaten von Kampagnen per E-Mail an dich oder andere zu senden und so einfach und automatisiert zu teilen.

  • Oben rechts in deiner Berichtstabelle findest du auch einen Button für Anzeigenberichte, über den du zu einer Benutzeroberfläche gelangst, in der du weitere Optionen zur Visualisierung deiner Daten mit verschiedenen Layouts hast – einschließlich einer Pivot-Tabelle, eines Trendliniendiagramms oder eines Balkendiagramms.

Wenn du dir im Werbeanzeigenmanager die Zeit nimmst, dich mit den zahlreichen verfügbaren Kennzahlen vertraut zu machen, kannst du umfassendere Insights aus diesem Tool gewinnen und fundierte Entscheidungen treffen, um die Performance deiner Meta-Werbekampagnen für dein Unternehmen weiter zu steigern.