Last-Click-Messung – ein Auslaufmodell
Mit der zunehmenden Beliebtheit von Mobilgeräten wird es immer schwieriger, Daten anhand des Last-Click-Modells zu erfassen und auszuwerten. Entdecke, weshalb eine Umstellung auf personenbasierte Messung und Multi-Touch-Attribution für wertvollere Daten sorgt.
INHALTE
77 % der Marketer, die von Facebook bei unseren fünf Last Days of Last Click Events in Europa befragt wurden1, waren der Ansicht, dass ihre derzeitige Messlösung nicht alle Paid Media Kanäle exakt zuordnet. Wenn mehr als drei Viertel aller Nutzer der Meinung sind, dass ihre Messlösung nicht für alle Medien gleichermaßen geeignet ist, ist das ein Problem. Im Folgenden möchten wir ein paar Erkenntnisse aufführen, die wir bei unserer Roadshow in ganz Europa mit mehr als 500 Marketern geteilt haben.
Daten sind auf all deinen Medien das Fundament für den Weg hin zu Conversions. Wertlose Daten können nicht zu wertvollen Ergebnissen führen. Manche aktuellen Messtools können Daten nicht ordnungsgemäß auf allen Geräten und in allen Browsern erfassen. Daher verpassen sie auf diesen Wegen die meisten Berührungspunkte. Eine Umstellung auf personenbasierte Messung und Multi-Touch-Attribution (MTA) sorgt für präzisere Daten und höhere Effizienz. Marketer, die dank ihres Attributionsmodells den Mehrwert von Mobilgeräten ausschöpfen, sind gegenüber der Konkurrenz eindeutig im Vorteil.
“
Wir bei Facebook sind überzeugt, dass die Last-Click-Messung ein Auslaufmodell ist. Last-Click-Modelle liefern Teile der erforderlichen Daten, aber nicht den Teil, der auf Mobilgeräten erzeugt wird – einen beträchtlichen Teil. Mobilgeräte finden immer mehr Verwendung, und das bringt eine Menge verlorener Daten und falsche Schlussfolgerungen mit sich.
Tony Evans
Director of Marketing Science EMEA
Ziel unserer Events in Europa war es, Messressourcen, Knowhow und die Erfahrungen von Marketern zusammenzubringen und zu hören, welche Erfahrung sie beim Wechsel von der Last-Click-Attribution zur Multi-Touch Attribution und Analytics gemacht haben. Im Folgenden möchten wir die wichtigsten Erkenntnisse aufführen, die wir den Teilnehmern ans Herz gelegt haben, um ihnen so eventuelle Hemmungen beim Übergang von der reinen Last-Click-Messung zur Multi-Touch-Attribution zu nehmen.
1. Mit der wachsenden Zahl an Kanälen kommt es in der Medienlandschaft zu tiefgreifenden Veränderungen
Eine Aufsplitterung sowie drastische Veränderungen in der Medienlandschaft sorgen für immer komplexere Messungen von Kanälen. Mit jedem neuen Kanal entsteht eine neue Kennzahl für Messungen.2

2. Measurement über alle Touchpoints hinweg sind unsere neue Wirklichkeit – heute und in Zukunft.
Wie können Marketer ihre früheren Analysemethoden mit der Komplexität der heutigen Medienlandschaft unter einen Hut bringen? Sie brauchen eine neue Methode, um echte Unternehmensergebnisse zu messen – unabhängig davon, ob es um eine veränderte Markenwahrnehmung oder um steigenden Umsatz geht. Die Messmethoden wurden noch nicht auf die Verwendung von mehr als einem Gerät umgestellt. Das führt heute potenziell zu Messirrtümern. Cookies können die Reichweite um 58 % zu hoch einschätzen und die Frequenz um 135 % zu niedrig angeben3 und erreichen beim ungefähren alters- und geschlechtsabhängigen Targeting nur eine Präzision von 64 %.4
So verzerren Cookies wichtige Datenpunkte
Zu niedrige Angabe bei Frequenz um135 %
Präzision von nur64 % beim ungefähren alters- und geschlechtsabhängigen Targeting
Zu hohe Einschätzung der Reichweite um58 %
Cookies sind demnach in unserer mobilen und geräteübergreifenden Welt keine ausreichende Grundlage für Messungen mehr. Der Wechsel zu personenbasierten Daten sorgt bei heutigen Messungen für „gute Daten“ und Präzision.
3. Bei der Last-Click-Messung fehlt ein wichtiger Teil des Ganzen.
Nicht alle aktuellen Messtools können Daten ordnungsgemäß auf allen Geräten und in allen Browsern erfassen. Daher verpassen sie auf diesen Wegen die meisten Berührungspunkte. Die Last-Click-Attribution basiert auf Proxys wie Cookies und Klicks. Diese werden auf Mobilgeräten aber nicht richtig berücksichtigt. Das bedeutet, dass die Aktivitäten auf dem weltweit beliebtesten Kanal (auf Mobilgeräten) für die meisten Marketer nicht sichtbar sind. Warum ist das ein Problem? Weil eine Welt ohne Mobilgeräte schwer vorstellbar ist, müssen Messungen auch auf Mobilgeräten erfolgen.
Die Bedeutung für Marketer
Marketer verlassen sich oft auf alte Kennzahlen, die keine Indikatoren für den Erfolg ihres Unternehmens sind. 91 % der Kunden, die dein Produkt kaufen könnten, klicken deine Werbeanzeigen gar nicht erst an.5 Klicks wurden als Kennzahl zur Zeit der Desktop-Computer verwendet – als Internetrecherchen, das Entdecken von Inhalten und Conversions nur auf einem Gerät durchgeführt wurden. Heute werden Internetrecherchen und das Entdecken von Inhalten auf mehreren Geräten und Kanälen durchgeführt, weshalb neue Kennzahlen für die Messung nötig sind. Das Messen falscher Kennzahlen kann für Marketer teuer werden.

Nehmen wir als Beispiel einen Marketer, der AUSSCHLIEßLICH auf der Grundlage von Klicks Messungen erhebt. Personen, die häufig auf Werbeanzeigen klicken, haben einerseits eine höhere Kaufwahrscheinlichkeit, aber andererseits ist es teurer, sie zu erreichen. Das oben dargestellte Diagramm zeigt die relativen CPM von klickfreudigeren Nutzern im Vergleich zu den am wenigsten klickfreudigen Nutzern in Großbritannien. Die klickfreudigsten Nutzer sind 4,9-mal teurer als die 50 % der Nutzer, die am wenigsten klickfreudig sind. Andererseits gibt es keinen Hinweis darauf, dass sie die Markenkennzahlen oder Offline-Umsätze eher steigern. In Deutschland, Spanien und Frankreich sind die klickfreudigsten Nutzer um das 5-Fache teurer, in Italien sogar um das 6,9-Fache.6 Wenn du für etwas anderes als Klicks optimierst, bezahlst du mehr für eine Zielgruppe, die nicht unbedingt größeres Interesse an deiner Marke hat oder dein Produkt mit größerer Wahrscheinlichkeit kaufen wird. Wenn du dich für die Performance einer Kampagne interessierst, sind Gebote für Klicks teuer und steigern weder Marken- noch Verkaufsziele.
Wir wissen aus der Vergangenheit, dass Messsysteme mit wenig Bezug zur Wirklichkeit geschaffen wurden. Das macht es schwierig, die Performance einer Kampagne zu erkennen, Erfolge zu vergleichen oder zu verstehen, ob ein Medium tatsächlich zu besseren Unternehmensergebnissen geführt hat.
Für Marketer ist Sichtbarkeit auf allen Geräten und Kanälen genauso wichtig wie Wahlmöglichkeiten – die Möglichkeit, vertrauenswürdige Partner und Messlösungen von Drittanbietern zu wählen, um Daten zu überprüfen und die Consumer Journey zu verstehen. Bei Facebook arbeiten wir mit mehr als 24 Messpartnern zusammen, um unseren Kunden sowohl Sichtbarkeit als auch Wahlmöglichkeiten bieten zu können.
Die ersten Schritte zur personenbasierten Messung sind einfacher, als du denkst.
SchrittÜberprüfe zunächst deine Attribution, dann kann es weitergehen
SchrittMiss die Steigerung deiner Markenbekanntheit oder deiner Umsätze
SchrittWechsle mit einem unserer Partner zur personenbasierten Multi-Touch-Attribution.
In weiteren Beiträgen werden wir zeigen, wie Kunden, die bei den Last Days of Last Click-Events in Europa mitgewirkt haben, diese Schritte in die Tat umsetzen konnten.
Als Nächstes in den Werbe-Insights
Weitere Insights entdecken
Bleib auf dem Laufenden
Erhalte aktuelle Insights von Facebook IQ direkt in deiner Inbox.