Deshalb benutzen Shopper ihr Mobilgerät in deinem Geschäft – und deshalb geht es dich etwas an
Gehe nicht automatisch davon aus, dass Shopper, die beim Stöbern in deinem Geschäft gleichzeitig auch in sozialen Medien aktiv sind, kein Interesse an deinen Produkten haben. Wenn wir verstehen, wie unsere Kunden Mobilgeräte nutzen, bieten sich uns völlig neue Möglichkeiten für Echtzeit-Marketing.
INHALTE
Mode-Marketer können Mobilgeräte auf vielerlei Weise zu ihrem Vorteil nutzen, sei es um Shopper zu beeinflussen und zu inspirieren oder um ihnen die Produkte der Marke zum Kauf anzubieten. Unsere Daten, die wir von bestimmten Modehändlern in Europa gesammelt haben, zeigen, dass 6 von 10 für Facebook sichtbare Käufe über ein Mobilgerät getätigt worden sind. Außerdem konnten wir den Daten entnehmen, dass 70 % der in einem Kauf endenden Customer Journeys beim Online-Shopping mindestens einen mobilen Berührungspunkt hatten.1
Ältere Studien von Facebook IQ haben gezeigt, dass der Kaufprozess auf Mobilgeräten schneller abgeschlossen wird als beim Shopping auf Desktops. Wenn wir uns jedoch ein konkretes Beispiel für die Modebranche ansehen, in dem der erste Berührungspunkt eine mobile App ist, fällt auf, dass sich der Kaufprozess länger hinzieht, bis zur Kaufentscheidung die App mehrmals geöffnet wird und den Kunden eine größere Auswahl an Produkten gezeigt wird.1
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Früher haben E-Commerce-Marketer versucht, die Customer Journey zu verkürzen, doch Mode-Marketer sind mittlerweile zu der Einsicht gelangt, dass der langfristige Nutzen wichtiger ist als eine schnelle Conversion. Dies trifft insbesondere auf die Kunden zu, die die App des Unternehmens verwenden.
David Tucito
Facebook Solutions Engineering
Unsere Daten bescheinigen dies: Die Ergebnisse, die wir von bestimmten europäischen Modehändlern gesammelt haben, zeigten, dass Kaufprozesse, die auf einem Mobilgerät beginnen (insbesondere in einer mobilen App), mit einer 1,45-fach höheren Wahrscheinlichkeit erfolgreich abgeschlossen werden (im Gegensatz zu Kaufprozessen, die auf einem Desktop beginnen). 1
Vergleich von Kaufprozessen, die einerseits in einer mobilen App und andererseits auf dem Desktop beginnen

Doch welche Rolle spielen Mobilgeräte beim Shopping in echten Geschäften? Und welche Schlüsse können Mode-Marketer daraus ziehen? Facebook IQ hat bereits in der Vergangenheit modebezogene Unterhaltungen auf Facebook und Instagram analysiert, um herauszufinden, inwieweit sich der Kaufprozess verändert hat. An der neuen Umfrage nahmen 4.598 Personen aus Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und den USA teil, die angegeben hatten, vor kurzem am jeweiligen Standort in einem Einzelhandelsgeschäft gewesen zu sein. Darüber hinaus wurden alle Teilnehmer gefragt, wann sie zuletzt in einem Einzelhandelsgeschäft waren.
Die Umfrageergebnisse haben gezeigt, dass viele Personen im Geschäft Apps oder Dienste verwenden und mehr als die Hälfte gab an, dass sie beim Shopping gerne Gutscheine oder Angebote direkt aufs Handy erhalten würde. Wenn ein Shopper beim Stöbern zwischen den Kleiderregalen auch mit dem Mobiltelefon interagiert, stellt dies für Mode-Marketer eine große Gelegenheit dar, die sie nutzen sollten, um potenzielle Kunden in dem alles entscheidenden Kaufmoment zu beeinflussen.
Multitasking und Surfen im Web beim Shopping stehen an der Tagesordnung
Zuerst wollten wir von den Umfrageteilnehmern wissen, welche mobilen Apps und Dienste sie während des letzten Besuchs eines Einzelhandelsgeschäfts benutzt haben. 44 % der Befragten gaben an, während des letzten Besuchs in einem Geschäft WhatsApp verwendet zu haben. Diese App führt also die Liste an. Vor allem in Deutschland, Spanien und Italien wurde WhatsApp häufig genannt. Im Vergleich zu den Antworten von Teilnehmern aus den USA, Großbritannien und Frankreich gaben die Befragten aus den zuvor genannten europäischen Ländern zweimal so oft WhatsApp als Antwort auf unsere Frage an.
Viele Personen (43 %) sagten, dass sie WhatsApp nutzten, um sich über nicht einkaufsbezogene Themen zu unterhalten, andere hingegen gaben an, die App genau zu diesem Zweck verwendet zu haben. 18 % beispielsweise teilten Fotos oder Videos aus dem Geschäft und 14 % fragten nach Empfehlungen.2
20 % der Personen, die Messenger nutzen, gaben an, während des letzten Shopping-Ausflugs diese App in einem Geschäft genutzt zu haben. 18 % der Personen, die Instagram verwenden, gaben an, während des letzten Besuchs eines Geschäfts auf Instagram aktiv gewesen zu sein. Und 32 % der Personen, die ein Facebook-Konto haben, gaben an, während des letzten Einkaufsbummels in einem Geschäft Facebook verwendet zu haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine der befragten Personen in einem Geschäft Facebook benutzt hat, war insbesondere bei der Gruppe der Millennials groß (im Vergleich zu älteren Personen) und zwar um das 1,74-fache im Gegensatz zu den Umfrageteilnehmern ab 55 Jahren und um das 1,33-fache im Gegensatz zu den 35- bis 54-Jährigen.2 Bei der Frage, ob sie im Geschäft Facebook nutzten, gab mehr als ein Drittel aller befragten Millennials an, die App verwendet zu haben, um etwas Interessanteres und Unterhaltsameres zu erleben, da die Erfahrung im Geschäft für sie langweilig gewesen sei.
Die 5 wichtigsten Gründe, weshalb Shopper im Geschäft Facebook, WhatsApp oder Messenger nutzen3

Das Verhalten der Käufer im Geschäft birgt viele Chancen
Mehr als die Hälfte der befragten Personen gaben an, beim Shopping gerne personalisierte Angebote oder Gutscheine direkt auf ihr Mobiltelefon erhalten zu wollen. Die 18- bis 54-Jährigen waren im Vergleich zu den Personen ab 55 Jahren um das 1,38-fache eher dazu bereit, solche Angebote zu erhalten. Insbesondere die Personen in den USA würden sich ihren Angaben zufolge über den Erhalt von Angeboten für das Geschäft freuen, in dem sie einkaufen. Die deutschen Umfrageteilnehmer waren an dieser Art von Angeboten am wenigsten interessiert.2
Bereitschaft, In-Store Ads zu erhalten4

Die Mehrheit der Befragten war der Meinung, dass Werbung auf Facebook in Form von In-Store Ads nützlich wäre: 63 % der Befragten stimmten zu, dass eine Werbeanzeige für ein Produkt, das in dem jeweiligen Geschäft erhältlich ist, nützliche wäre und 61 % waren zumindest der Meinung, dass diese Anzeige relevant wäre.
Die Bedeutung für Marketer

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Die Daten von Facebook zeigen, dass 6 von 10 Modekäufen auf einem Mobilgerät getätigt werden. Ist deine Webseite also dafür gerüstet, das Einkaufserlebnis so unkompliziert und reibungslos wie möglich zu gestalten? Sind dein Content und deine Anzeigen für Mobilgerät entwickelt? Erfahre mehr darüber, wie du Videos für Mobilgeräte optimierst. Lade auch unser Whitepaper herunter: Warum Kreativität heutzutage wichtiger ist denn je.

Passe deine Visual-Merchandising-Strategie an die Käufer an, die beim Shoppen ihr Mobiltelefon verwenden.
Unsere Studien zeigen, dass Menschen beim Shopping in deinem Geschäft ein Mobilgerät verwenden. Welche Chancen ergeben sich daraus für dich? Mit Visual Merchandising kannst du die Lücke zwischen der realen und der Online-Welt schließen. Gib ihnen etwas zum Filmen oder Fotografieren und schaffe so eine Umgebung, die alles andere als langweilig ist.

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