Facebook IQ: Digitale Forschung und InsightsFacebook IQ: Digitale Forschung und Insights

18. Dezember 2017

Mehr als die Hälfte aller Kampagnen-Conversions wird heute mit mobiler Werbung erzielt

Miss mit personenbasierter Multi-Touch Attribution den wahren Wert deiner mobilen Werbung.

INHALTE

    Nutzt du dein Marketingbudget optimal? Das hängt ganz davon ab, ob du in die wirksamsten Kanäle investierst. Laut unserer Forschung übersehen Marketer, die ihren Kampagnenerfolg nur mit Cookies messen, durchschnittlich 2 von 5 digitalen Berührungspunkten auf dem Weg des Kunden zur Conversion.

    Facebook und Datalicious haben gemeinsam an einer Studie zum Thema Multi-Touch Attribution gearbeitet, um die Rolle mobiler Berührungspunkte auf dem Weg zur Conversion näher zu erkunden. Das Ziel bestand darin, die Wirkung eines personenbasierten Attributionsmodells mit der eines traditionellen Ansatzes zu vergleichen, der nur auf Cookies basiert. Wir stellten fest, dass mehr als die Hälfte aller erfassten geräteübergreifenden Customer Journeys von einem mobilen Berührungspunkt beeinflusst wurde. Außerdem verknüpfen personenbasierte Messungen Berührungspunkte akkurater mit Personen, was die geräte- und kanalübergreifende Customer Journey widerspiegelt.

    Die Studie wurde mit drei australischen Marken (Telstra, Foxtel und Medibank) über einen dreimonatigen Zeitraum von Oktober bis Dezember 2016 durchgeführt. Die Daten wurden mit Tracking-Tags erfasst, die das Verhalten echter Personen über Geräte, Browser und Apps hinweg verfolgten. Dazu gehörte auch der Medienkonsum – etwa das Verhalten auf Webseiten und Conversions. Die Zahlen basieren auf über 1,2 Milliarden digitalen Berührungspunkten in 87 Millionen Customer Journeys und über 1,2 Millionen Conversions.

    Wie lange kann Cookie-basierte Messung in einer komplett vernetzten Welt Werbetreibende noch zufriedenstellen?

    Das Ende der Cookies

    Multi-Touch Attribution-Studie von Facebook und Datalicious
    Cookies reichen nicht mehr

    Cookies reichen nicht mehr

    Marketer wenden sich zunehmend von Cookies ab, die Conversion Journeys nicht browser- und geräteübergreifend erfassen können und die Sichtbarkeit und Wirkung in mobilen Apps einschränken. Da Kunden immer häufiger Smartphones anstatt Laptops und Tablets nutzen, spiegelt die Messung mit Cookies nicht mehr alle Berührungspunkte auf dem Weg zur Conversion wider.

    Laut einem Bericht von Datalicious aus dem Jahr 2017 gehen bei ausschließlich Cookie-basierter Attribution fast 40 % aller Berührungspunkte verloren. Diese verlorenen Berührungspunkte wurden zuvor möglicherweise als nicht zur Conversion führend eingestuft, sodass ihre Wirkung im Attributionsmodell ignoriert wurde. Außerdem hat jede Person durchschnittlich drei einzigartige Cookie-IDs, da die meisten Menschen einen Privat-Laptop, einen Arbeits-Laptop und ein Mobiltelefon nutzen. Das bedeutet einfach gesagt, dass sie bei der Cookie-basierten Messung als drei verschiedene Personen betrachtet werden.1

    Messungen, die auf Cookies oder auf dem letzten Klick basieren, haben einige Nachteile. Sie übertreiben die Bedeutung des letzten Berührungspunkts vor der Conversion und übersehen Berührungspunkte, die früher in der Customer Journey stattfinden. Diese Methode ignoriert Berührungspunkte in der frühen und mittleren Phase des Funnels und bietet Marketern kein vollständiges Bild von der Performance ihrer Kampagne. Mit Cookies müssen Marketer bei der Verteilung ihrer Medieninvestitionen raten und verschwenden so ihr Werbebudget.

    Gib deinen mobilen Messungen einen Schub

    Gib deinen mobilen Messungen einen Schub

    Wie gehen wir also mit dieser schwierigen Lage um? Wir müssen Kunden als Personen betrachten und nicht als Cookies.

    In Australien und Südostasien findet ein größerer Teil des Lebens auf Mobilgeräten statt als im Rest der Welt – die Menschen verbringen durchschnittlich fast vier Stunden täglich mit dem kleinen Bildschirm.1

    Der Boom der Smartphones hat in vielerlei Hinsicht die Regeln für Werbetreibende verändert. Mit neuen Messmethoden wird lediglich versucht, mit der Gegenwart Schritt zu halten. In der Studie spielte bei über 72 % aller digitalen Berührungspunkte, die nicht von Cookies erfasst wurden, ein Mobilgerät eine Rolle. Fast ein Drittel (29 %) der fehlenden Berührungspunkte fand ausschließlich auf Mobilgeräten statt.

    Um Ergebnisse zu erzielen und nachhaltiges Unternehmenswachstum zu fördern, können Marketer mit genaueren, auf Personen-Insights basierten Messmethoden Kampagnen auswerten, die auf Facebook und außerhalb von Facebook und sowohl auf Desktop-Computern als auch auf Mobilgeräten geschaltet werden. Unter Berücksichtigung von Attribution und Reichweite bietet dieser Ansatz einen ganzheitlichen Blick auf die Werbeperformance. Das war bisher nicht möglich. Bei der personenbasierten Messung werden Berührungspunkte genauer mit Personen verknüpft. Dabei werden pro Person durchschnittlich 22 einzigartige Berührungspunkte erfasst – sechs mehr als bei einer auf dem letzten Klick basierten Messung.3

    Für Werbetreibende sind mehr Gelegenheiten für Conversions und höhere Effizienz möglich. Mit der Integration personenbasierter Messung ist eine Steigerung um bis zu 45 % auf geräteübergreifende Messung zurückzuführen. Wenn wir das mit den 7 % aller Conversions kombinieren, zu denen der Kunde nur über Mobilgeräte gefunden hat, bedeutet das, dass durchschnittlich über die Hälfte aller Conversions von mobiler Werbung beeinflusst wird.

    Personenbasierte Messung hilft dabei, die Wirkung geräteübergreifender Customer Journeys genauer zu bewerten, und zeigt, dass mobile Werbung für durchschnittlich 52 % aller Conversions verantwortlich ist4

    Zum Thema Effizienz: Herkömmliche Messmethoden haben meistens zu geringeren Investitionen in mobile Medienkanäle geführt. Die neue Studie zeigt jedoch, dass Ausgaben für mobile Werbung eine bis zu 1,9-fache Rendite erzielen.5

    Korrekte Zuordnung

    Korrekte Zuordnung

    Seit Jahren bewerten Messmodelle Berührungspunkte ungenau, was dazu führt, dass Marketer ihr Budget ineffizient auf Kanäle und Plattformen verteilen.

    Unter dem alten Modell wurden Desktop-Computer als die einflussreichste Plattform auf jeder Stufe des Kauftrichters bewertet. Das neue Multi-Touch-Modell zeigt aber, dass mobile Werbung eine Schlüsselrolle spielt – von der Information des Kunden über eine Marke bis hin zur Kaufabsicht. Das soll die Rolle von Desktop-Computern nicht schmälern. Sie sind weiterhin während der letzten Phase, wenn der Kunde zum Kaufabschluss einen größeren Bildschirm braucht, von entscheidender Bedeutung.

    Was Kanäle anbelangt, gewährt uns die personenbasierte Attribution eine komplett andere Perspektive als nur auf Cookies basierte Modelle. Wenn wir mobile Berührungspunkte miteinbeziehen, steigt die Effektivität von Display-Kanälen – insbesondere Facebook, das erwiesenermaßen mehr Einfluss ausübt als bisher angenommen – um 14 %.

    Personenbasierte Multi-Touch Attribution zeigt die Effektivität von Kanälen genauer an6

    Die Bedeutung für Marketer

    Die Bedeutung für Marketer

    • Beziehe Mobilgeräte in deine Kampagnenauswertung ein.

      Mobilgeräte werden immer häufiger genutzt, um auf das Internet zuzugreifen, aber ihr Werbepotenzial wird immer noch unterschätzt. Beginne, indem du das Facebook-Pixel implementierst, um Conversions auf Mobiltelefonen, Tablets und Desktop-Computern zu erfassen. Arbeite mit Measurement Partners von Facebook wie Datalicious zusammen. Sie können dir bei der Implementierung eines personenbasierten Messmodells helfen, das wirksamere Medien- und Marketingstrategien ermöglicht.

    • Passe deine Medieninvestitionen an, um die größtmögliche Wirkung zu erzielen.

      In der Studie wurde Mobilgeräten ein um 79 % höherer Anteil an Conversions zugewiesen als zuvor bei ausschließlich auf Cookies basierter Attribution. Mit einem einfachen „Test-and-Learn“-Programm mit Facebook Split-Tests kannst du dein Budget effektiver verteilen und mit geringen oder keinen zusätzlichen Medienausgaben potenziell deinen Return on Ad Spend steigern.

    • Erfahre mehr zu personenbasierter Messung.

      Belege den Facebook Blueprint-Kurs zur Multi-Touch Attribution, um mehr zu erfahren. Auf Facebook Blueprint fand außerdem ein Webinar mit Rowena Ruan, Facebook Agency Measurement Lead, statt, in dem dieses Thema ausführlich behandelt wurde. Sieh dir die gesamte Unterhaltung zu personenbasiertem Marketing an und erfahre mehr dazu.

    Sofern nicht anders angegeben: Facebook IQ-Quelle: MTA-Studie von Datalicious (im Auftrag von Facebook), Durchschnitt der Ergebnisse aus drei in Australien durchgeführten Werbekampagnen, Okt.–Dez. 2016.

    Als Nächstes in den Werbe-Insights



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