Facebook IQ: Digital Research und InsightsFacebook IQ: Digital Research und Insights

27. Juni 2017

Mobilgerätenutzung in der Freizeit während der Weihnachtssaison

Wann – Mobiles Shoppen in dieser Weihnachtssaison

INHALTE

    In den USA und auch anderen Regionen weltweit kaufen Personen in den Pendlerzeiten mehr Produkte auf ihrem Mobilgerät (d. h. sobald sie ihren Arbeitsplatz verlassen und Freizeit haben). Diese Daten machen Folgendes deutlich: Während Menschen diese Zeit bisher als reine Fahrzeiten nutzten, können sie nun Einkäufe tätigen. Dies spricht für einen scheinbar universellen Trend: 35 % der befragten Shopper weltweit gaben an, dass ihnen ihr Mobiltelefon dabei hilft, in ihrer Freizeit während der Weihnachtssaison wichtige Aufgaben zu erledigen.

    Mobile Conversions nehmen zu, wenn Menschen unterwegs sind1

    Anteil der Conversions in der Weihnachtssaison 2016 (%)

    Mehr Einkäufe in der Freizeit

    Mehr Einkäufe in der Freizeit

    Das Einkaufsverhalten von Personen in der Woche überträgt sich mehr und mehr auch auf die Wochenenden – immer mehr Menschen tätigen Online-Käufe nicht mehr am Desktop, sondern mobil.

    Bei den Online-Transaktionen, die für Facebook sichtbar sind, zeichnet sich ein ganz klarer Trend ab: Mobile Conversions nehmen während der Weihnachtssaison im Vergleich zu Desktop-Conversions jedes Wochenende zu. Der Anteil der mobilen Conversions, die Facebook analysieren kann, liegt zwischen 43 und 58 %. Ein Anteil von 50 % entfällt dabei auf die Wochentage. Dieser Wert schwankt zwischen 53 % und 62 %, wobei insgesamt 56 % auf die Wochenenden entfallen.2 Dieses Verhalten zeichnet sich in jeder Region ab: Tatsächlich ist in Nordamerika und Europa der Anteil der mobilen Conversions höher als der Anteil der Desktop-Conversions.

    Mobile Conversions übertreffen an den Wochenenden Desktop-Conversions3

    Weltweite Verschiebung von Feiertagen

    Weltweite Verschiebung von Feiertagen

    Neben dem Anstieg beim mobilen Shopping an den Wochenenden zeichnet sich ab, dass sich sowohl Desktop-Einkäufe als auch mobile Käufe auf einzelne Tage innerhalb der Weihnachtssaison konzentrieren – und zwar nicht nur auf die ganz offensichtlichen.

    Wir haben schon an früherer Stelle angemerkt, dass technologische Fortschritte – ähnlich wie Verhaltensänderungen – zu verschiedenen Zeiten an unterschiedlichen Orten erfolgen. Das bedeutet, dass aktuelle Trends eines bestimmten Markts die zukünftigen Trends eines anderen Markts widerspiegeln können. Dies gilt insbesondere für neue umsatzstarke Einkaufstage, vor allem für diejenigen, die im Zusammenhang mit der Verbreitung des Internethandels stehen und nicht mit einer nationalen Tradition oder Religion verbunden sind.

    In diesem Zusammenhang stellen wir einen Trend von Ost nach West für etablierte Online-Shopping-Tage fest. Black Friday-Shopper tätigen ihre Einkäufe zunehmend online, und Einzelhändler und Konsumenten weltweit profitieren von diesen Sonderaktionen.4 Im Jahr 2015 tätigte jeder Vierte der befragten Personen Einkäufe am Black Friday. Im Jahr 2016 hat sich diese Zahl in den untersuchten Ländern weiter erhöht – inzwischen nutzt fast jeder Dritte die Online-Aktionen am Black Friday.

    Verbreitung etablierter, westlich geprägter Einkaufstage verlagert sich nach Osten5

    Der Black Friday wird aktuell von jeder 3. Person weltweit zum Shopping genutzt – im Vorjahr war es noch jede 4. Person

    Für Facebook sichtbare Online-Conversions im Jahr 2016 (normalisiert am 1. November)

    Doch die Veränderungen sind damit nicht abgeschlossen. Im Gegenzug steigt die Bekanntheit östlicher Feiertage im westlichen Teil der Welt. Ein Beispiel: Der „11/11“ am 11. November, bekannt als „Singles Day“. Dieser Tag wird von alleinstehenden Personen gefeiert. Es ist ein moderner chinesischer Feiertag, der von Online-Händlern aufgegriffen wurde. Heute zählt dieser Tag zu den umsatzstärksten Online-Shopping-Tagen weltweit. Mittlerweile ist dieser Tag auch in anderen Ländern im Asien-Pazifik-Raum, in Europa und sogar in Nordamerika bekannt. Die folgenden Länder nehmen dabei eine führende Rolle für die Verbreitung des 11.11. ein: Spanien, Thailand, Hongkong und die Philippinen.6

    Neue im Osten verbreitete Feiertage erobern die westliche Welt7

    Der „Singles Day“ am 11.11. zählt mittlerweile zu den umsatzstärksten Online-Shopping-Tagen weltweit

    Für Facebook sichtbare Online-Conversions im Jahr 2016 (normalisiert am 1. November)

    Was bedeutet das für Marketer?

    Was bedeutet das für Marketer?

    • Gestalte deinen Werbecontent optimal für ein Shopping-Erlebnis für unterwegs

      Menschen kaufen unterwegs oder in ihrer Freizeit über ihr Mobiltelefon ein. Es ist daher nicht verwunderlich, dass gerade in einer reizüberfluteten Umgebung mobile Verknüpfungen eine wichtige Rolle spielen – z. B. Express-Kaufabwicklung oder für Mobilgeräte optimierte Kaufvorgänge –, damit Personen auf deine Seite zurückkehren, um weitere Handlungen auszuführen. Insgesamt gaben 30 % der befragten Shopper an, dass sie ihr mobiles Gerät für die Weihnachtseinkäufe nutzen, weil es bequemer ist, als erst in das Geschäft zu gehen. Effizienz ist der neue Wettbewerbsvorteil.

    • Sichere dir Wettbewerbsvorteile durch neue Online-Shopping-Tage

      Neue umsatzstarke Einkaufstage, die im Zusammenhang mit der Verbreitung des Internethandels stehen und keine nationale oder religiöse Tradition im entsprechenden Land haben, erfreuen sich weltweit immer größerer Beliebtheit. Es lohnt sich, diese Tage, wie z. B. den „Singles Day“ im Blick zu behalten. Denn um neue Trends zu erkennen, kannst du beispielsweise auch das Verhalten anderer regionaler Vermarkter analysieren, die in deiner Region präsent sind. So lässt sich die Verbreitung des „Singles Day“ in Spanien beispielsweise auf Importe aus China zurückführen.

      Im Folgenden findest du wichtige Informationen zum Wer und Wo für das mobile Shopping in der Weihnachtssaison.

    Quelle, sofern nicht anders angegeben: „Facebook 2016 Holiday Study“ von Ipsos Marketing (von Facebook in Auftrag gegebene Online-Studie unter 20.824 Personen ab 18 Jahren in 17 Märkten (AU, AR, BR, CA, DE, ES, FR, GB, HK, IT, JP, KR, MX, PH, PL, TH und USA)), Jan. 2017.

    Weiter unter „Personen-Insights“

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