Facebook IQ: Digital Research und InsightsFacebook IQ: Digital Research und Insights

Fördere die Kennzahlen, die deine Marke langfristig stärken

Erstelle als Marketer ausgewogene Kampagnen, die nicht nur kurzfristig Verkäufe steigern, sondern auch langfristig deine Marke stärken.

INHALTE

    Es steigt zunehmend die Erwartung an Marketer, die konkreten Ergebnisse ihrer Werbestrategie aufzuzeigen – am besten mit einem starken Return on Investment (ROI) und einem spürbaren Beitrag zum Unternehmenserfolg. Dabei berücksichtigen viele Marken im Hinblick auf Rentabilität und Key Performance Indicators (KPI) jedoch nur kurzfristige Marketingergebnisse – auf Kosten der langfristigen Stärkung der Marke. Selbst wenn Marken kurzfristige Erfolge verzeichnen, können sie ihre Optimierung zusätzlich auf langfristige Erfolge und die Förderung der Marke ausrichten, ohne dabei die Steigerung des Umsatzes außer Acht zu lassen.

    Studien zeigen, dass Marken mit starkem Eigenkapital langfristig profitabler sind. Einer Studie aus dem Jahr 2018 zufolge1 haben die weltweit stärksten Marken ihren Markenwert insgesamt um 21 % gesteigert, das entspricht knapp 750 Milliarden US-Dollar. Im Zeitraum von 2006–2018 verzeichneten die für die Studie untersuchten leistungsstarken Marken ein Wachstum von 172 %. Dieser Wert liegt deutlich über dem nach Marktkapitalisierung gewichteten S&P 500-Index (Standard & Poor‘s 500), der ein Wachstum von 102 % aufweist. Hier zeigt sich, dass Investitionen in die Marke langfristige Rentabilität liefern.

    Definiere deine Ziele

    Definiere deine Ziele

    Es besteht ein nachgewiesener Zusammenhang zwischen Marken mit starkem Markenwert und einer besseren Finanzleistung. Dennoch priorisieren manche Marketer andere Ziele als die langfristige Stärkung der Marke – eine Strategie, die kostspielig werden kann. Laut einer Deloitte-Studie unter Marketern in Australien im Jahr 20182 verzeichneten Unternehmen, deren Brand-KPIs im Vergleich zum Vorjahr stagnierten, in diesem Zeitraum meist einen Umsatzrückgang von durchschnittlich 13 %. Bei einem angenommenen Jahresumsatz von 1 Milliarde US-Dollar entspricht das Einbußen von 130 Millionen US-Dollar.

    Die entscheidende Herausforderung für Marketer besteht darin, kurzfristige Renditen mit langfristigem Markenwachstum in Einklang zu bringen. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, ein klares Kampagnenziel zu definieren und die Effektivität der Kampagne daran zu überwachen, wie sie zu diesem Ziel beiträgt. Letztendlich möchten Marketer wissen, ob ihre Investition die gewünschten Ziele fördert, und sie wollen ihre Kampagnen optimieren, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen. Hier zeigen wir, wie Marketer kurzfristige Verkaufssteigerung und langfristige Stärkung der Marke in Einklang bringen können.

    Die Mediengewohnheiten der Verbraucher ändern sich – verändere dich mit

    Die Mediengewohnheiten der Verbraucher ändern sich – verändere dich mit

    Du möchtest auf digitale Medienkanäle setzen und sowohl kurz- als auch langfristige Ziele erreichen? Dann ist es wichtig, zunächst zu verstehen, wie sich der Medienkonsum der Verbraucher verändert. Traditionell konzentrierten Marketer ihre Medienausgaben auf Plattformen wie das Fernsehen, mit denen sie eine große Reichweite sicherstellen konnten.

    In den letzten zehn Jahren haben sich die Mediengewohnheiten jedoch grundlegend geändert, und dieser Trend wird sich weiter fortsetzen. Die Nutzung von Mobilgeräten hat enorm zugenommen: In der Region Asien-Pazifik verbringen Menschen beispielsweise im Schnitt 2,7 Stunden pro Tag mit ihrem Mobilgerät, aber sie sehen nur ca. 1,4 Stunden pro Tag fern. Dieser Trend der intensiven Smartphone-Nutzung ist besonders in den Märkten in Südostasien stark ausgeprägt – mit einer durchschnittlichen Handy-Bildschirmzeit von 3,9 Stunden pro Tag in Thailand, 3,7 Stunden in Malaysia und 3,4 Stunden in Indonesien.3

    Selbst unter den TV-Zuschauern betreiben viele Multiscreening – sie nutzen während des Fernsehens zusätzlich andere Geräte wie Tablets oder Smartphones. So zeigt beispielsweise eine Eyetracking-Studie in Indonesien, dass über die Hälfte der TV-Zuschauer einem Werbespot gar keine Aufmerksamkeit geschenkt haben und gerade mal 18 % den vollständigen Werbespot angesehen haben.4

    TV-WERBUNG WIRD OFT ÜBERSEHEN

    Nachlassende Aufmerksamkeit bei einem 15-Sekunden-Werbespot in Indonesien

    Aufmerksamkeit der Zielgruppe bei WerbungAufmerksamkeit der Zielgruppe bei WerbungAufmerksamkeit der Zielgruppe bei Werbung

    Diese Erkenntnisse sollten Marketer unbedingt bei ihrer Mediaplanung berücksichtigen. Sie sind entscheidend für den Werbeerfolg – unabhängig davon, ob Werbetreibende kurzfristige Verkaufssteigerung oder langfristige Stärkung der Brand-KPIs anstreben.

    Auf langfristige Erfolge setzen

    Auf langfristige Erfolge setzen

    Digitale Media wird häufig damit verbunden, in erster Linie kurzfristige Kundenaktivitäten zu fördern – Verbraucher sehen eine Anzeige und reagieren sofort darauf, indem sie beispielsweise eine bestimmte App herunterladen, eine Website besuchen oder den Werbetreibenden kontaktieren. So können sich Werbetreibende sicher sein, dass ihre digitale Kampagne funktioniert und sie einen ROI erzielen.

    Digitale Kampagnen fördern aber auch langfristige Markenziele, indem sie Marken dabei unterstützen, eine enge Verbindung zu Verbrauchern aufzubauen. Außerdem können sie für eine starke Werbeerinnerung sorgen, durch die Konsumenten sofort an die Marke denken, wenn eine Kaufentscheidung ansteht.

    Um zu ermitteln, wie die Kampagne zur Stärkung der Marken beiträgt, müssen Werbetreibende Lead-Indikatoren wie Bekanntheit, Erwägung und Assoziation messen. Diese Werte haben zwar keinen unmittelbaren Einfluss auf die Verkaufszahlen, aber sie fördern im Laufe der Zeit Wachstum und Markentreue. Um mit ihren Kampagnen langfristige Erfolge zu erzielen, teilen erfahrene Brand-Marketer ihr Mediabudget strategisch auf. Dafür ist wichtig zu verstehen, wie jedes Medium zu den Markenkennzahlen beiträgt, also welche Medienkanäle die Markenkennzahlen besonders effizient steigern, und welche Rolle die Gestaltung der Anzeige selbst spielt.

    Marketer müssen also die Reichweite und Wirkung eines Medienkanals einschätzen und gegen ihre Werbeausgaben abwiegen, um den richtigen Mediamix zu finden. Eine Studie von Kantar Millward Brown zur Wirksamkeit von Werbemedien in Südostasien verdeutlicht: Kampagnen, die sich zu stark auf einen einzelnen Kanal konzentrieren, waren insgesamt weniger effektiv als Kampagnen, die zu unterschiedlichen Budgetanteilen in verschiedenen Kanälen ausgeliefert wurden.5 Werbetreibende in Südostasien können also durch Kampagnen mit ausgewogenem Mediaplan und mehreren Touchpoints bessere Ergebnisse erreichen.

    Die Ergebnisse aus Kampagnen zur Steigerung der Brand Awareness zeigten, dass der Werbeerfolg vor allem auf TV-Werbung und digitale Kanäle zurückzuführen war und die Wirksamkeit bei beiden etwa gleich groß war. Und obwohl beide Medienkanäle insgesamt ähnlich stark zur Steigerung der Markenbekanntheit beitrugen, war die Effizienz der digitalen Medien im Vergleich zu TV-Werbespots dreimal so hoch. Darüber hinaus waren Kampagnen mit einem sehr hohen TV-Budget 2,4-mal weniger effizient als Kampagnen mit einem ausgewogeneren Media-Mix. Ähnliche Ergebnisse zeigten sich bei anderen wichtigen Markenkennzahlen wie Erwägung und Assoziation.

    Zwar wird bei der traditionellen Mediaplanung das Fernsehen gerne zum Erreichen großer Zielgruppen genutzt, unseren Studien zufolge gibt es aber Synergien zwischen den einzelnen Kanälen und bestimmte Kombinationen sorgen für bessere Ergebnisse. Mit einer kombinierten Werbekampagne im TV und auf Facebook lässt sich eine stärkere Gesamtwirkung erzielen. Dazu zählt auch, Verbraucher zu einer anderen Einstellung gegenüber einer Marke zu bewegen, was auf einem einzelnen Medienkanal nicht erreicht worden wäre.

    Verkäufe steigern durch digitale Medien

    Verkäufe steigern durch digitale Medien

    Wir wissen, dass Werbeanzeigen auf digitalen Kanälen die Reichweite von TV-Kampagnen weiter verstärken. Allerdings lässt sich schwieriger messen, ob sie auch Offline-Ergebnisse fördern, wie z. B. Verkäufe im Geschäft.

    Eine Studie von Nielsen und Facebook ergab, dass digitale Kampagnen gemessen an den Werbeausgaben eine höhere Rendite erzielten als andere Medienkanäle der untersuchten Kampagnen. Die Studie wurde 2016–2017 in den Regionen Lateinamerika und Asien-Pazifik durchgeführt. Sie zeigt, dass digitales Marketing für 28 % der Verkäufe sorgte, wobei Facebook einen höheren ROI als andere Kanäle für diese Kampagnen erzielte.6

    FINDE DEN EFFIZIENTESTEN MEDIA-MIX UND STÄRKE SO DEIN BUSINESS

    Facebook sorgte im Vergleich zu den anderen untersuchten Medienkanälen für einen höheren ROI.

    Mediaausgaben gesamt: 92 Mio. US-Dollar

    Media-Investitionen

    Auswirkung der Media auf Verkaufszahlen

    Steigerung der Media-Verkaufszahlen

    In einer separaten medienübergreifenden Studie, bei der Nielsen’s Total Advertising Ratings (TAR) für 10 Werbekampagnen in Südkorea genutzt wurden,7 stellten wir fest, dass Facebook durchschnittlich 19 % inkrementelle Reichweite zusätzlich zur TV-Werbung lieferte. Und zwar indem über diesen Kanal beispielsweise jüngere Menschen erreicht wurden oder Personen, die selten fernsehen – also Zielgruppen, die allein mit TV-Werbung nur schwer zu erreichen sind. Das heißt: Marken, die nicht nur TV-Werbespots schalteten, sondern zusätzlich auch Werbung auf Facebook, erreichten durchschnittlich 3 Millionen Menschen mehr.8

    Um das Potenzial einer Werbekampagne voll auszuschöpfen, ist es außerdem wichtig, die Werbeanzeigen in der richtigen Frequenz zu schalten, damit die Werbe-Message richtig hängenbleibt. In der ersten Nielsen-Studie9 war eine zu geringe Anzeigenfrequenz gewählt, um eine sichtbare Wirkung zu erzielen. Bei 40 % der Marken war die Frequenzdichte auf Facebook zu niedrig angesetzt, um die gewünschten Erfolge zu erzielen, und bei 60 % der Marken lag sie unter dem optimalen Wert. Mit diesen Insights können Marketer ihre Media-Investitionen prüfen um sicherzustellen, dass sie ihre Budgets optimal auf die einzelnen Kanäle verteilt haben. So können sie eine größere Werbewirkung zu geringeren Kosten erzielen.

    SETZE AUSREICHEND BUDGET EIN, UM DEINEN ROI ZU MAXIMIEREN

    Aufmerksamkeit der Zielgruppe bei WerbungAufmerksamkeit der Zielgruppe bei WerbungAufmerksamkeit der Zielgruppe bei Werbung
    Was bedeutet das für Marketer?

    Was bedeutet das für Marketer?

    • Setze Messsysteme ein, die dich bei deinen Marketingentscheidungen unterstützen.

      Ganz gleich, ob du mit deiner Werbung eine Marke stärken, Verkäufe steigern oder beides zusammen erreichen möchtest – ein effektives Messsystem liefert frühzeitig Hinweise, ob du mit deiner Strategie auf dem Weg zum Ziel bist. So kannst du entsprechende Anpassungen vornehmen und sicherstellen, dass dein digitales Marketing die gewünschte Wirkung erzielt.

    • Berücksichtige in deiner Mediaplanung, wie sich das Verbraucherverhalten ändert.

      Nutze Insights zum Medienverhalten für eine fundierte Mediaplanung. Triff ausgewogene Kosten-Nutzen-Entscheidungen für die einzelnen Medienkanäle und stärke so Wirkung und Effizienz deiner Werbekampagnen für Verkaufs- und Markenergebnisse. Teste ein plattformübergreifendes Targeting für verschiedene Zielgruppen, um so den Erfolg einer Kampagne zu steigern.

    • Nutze die Test-and-Learn-Strategie.

      Überprüfe die Kennzahlen, die du zur Messung deiner Kampagne nutzt, und passe sie so an, dass sie deine gewünschten verkaufs- oder markenorientierten Ziele wirklich einfangen. Die Messung mit bewährten Methoden wie dem Inkrementalitätsmodell liefert dir Insights zum wahren Wert verschiedener Touchpoints im Werbe-Funnel. In unserem Report „Unlock Business Growth With Incrementality Measurement“ kannst du nachlesen, wie andere Unternehmen diese Methodik für sich genutzt haben.

    Weitere Werbe-Insights

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